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Hallo lieber Staffingpreneur,

Juni 2026 war ein Rekordmonat – sicherlich getriggered von dem Staffing-Check Artikel über HAYS.

In Zahlen bedeutet dass auf LinkedIn. ~1.000 neue Follower allein im Juni. Über die letzten 90 Tage: 673.646 Impressionen und 132.917 erreichte Menschen. Über die letzten 12 Monate: 2.228.148 Impressionen und 334.585 erreichte Menschen – +72 % gegenüber dem Vorjahr. In einem überschaubaren DACH-Markt heißt das: quasi die relevante Entscheiderschaft, mehrfach.

Der Newsletter. 1.794 aktive Abonnenten, +279 in den letzten drei Monaten – bei 55 % Öffnungsrate. Der B2B-Schnitt liegt bei 20–25 %. Heißt: Du liest das hier wirklich. Danke dafür.

Zwei Jahre habe ich auf dieses Gespräch hingearbeitet. Oliver Hecker – Tempton.

Die Folge mit Oliver Hecker (Tempton) ist die erfolgreichste in der Geschichte des STPR-Podcasts – mit annähernd 5.000 Downloads.

Die Veröffentlichung des Podcast kam passend zur Veröffentlichung der Lünendonk Liste und hat eingeschlagen wie eine Bombe. Tempton ist auf der Lünendonk-Liste von Platz 8 auf Platz 5 gesprungen – und Oliver erklärt schonungslos ehrlich, woher das Wachstum kommt: ein hauseigenes M&A- und Integrationsteam, das jährlich über 20 kriselnde oder nachfolgelose Mittelständler übernimmt und ihnen bei Tempton eine neue „Heimat" gibt.

Dazu: die „Todeszone" des Mittelstands (Unternehmen mit 2–15 Standorten), warum Tempton bewusst Inhouse-Software baut und am physischen Niederlassungsnetz festhält – und das neue Joint Venture Tempton TRUECARE mit Ben Nabert, das Pflege-Überlassung mit internationaler Fachkräftegewinnung verbindet und mit einer Bleiberate von 96 % glänzt.

Ein Satz fasst seine Haltung zusammen: „Erst Wert schaffen, bevor man ihn verteilt."

Staffing Fakten & Flurfunk – Mai 2026. Mit Simone Straub.

Zwischen den Episoden gibt es wie gewohnt die monatliche Marktlage-Einordnung im Gespräch mit Simone Straub – diesmal mit klarem Schwerpunkt: dem Staffing-Check zu Hays und der Frage, warum die „Ballast-Länder" gehen müssen.

Kein Schönreden, keine Durchhalteparolen. Sondern eine offene Lesart dessen, was Hays' Rückzug aus mehreren europäischen Ländern wirklich über den Zustand der Branche verrät.

Echter Nischenvertrieb statt Hochglanz. Richard-Emanuel Goldhahn – Cobalt.

Richard bringt eine seltene Doppel-Perspektive mit: erst Inhouse-Personalreferent in der Halbleiterindustrie in Dresden, dann 2005 der Wechsel zu Michael Page, wo er die Spezialisierung Property & Construction in Deutschland von null aufbaute. Seit 18 Jahren skaliert er als Geschäftsführer Cobalt Recruitment im DACH-Raum.

Wir sezieren die Dynamik des internationalen Staffing-Geschäfts: die Gründungsjahre im Krisenjahr 2008, das „Cobalt-Universum" von New York bis London – und den Klassiker unter den Management-Fehlern, die besten Top-Biller ungefiltert zu Führungskräften zu machen.

Das Highlight für mich: der Blick ins M&A-Geschäft. Cobalt diversifiziert gezielt in die Erneuerbaren Energien, um zyklische Schwankungen abzufedern. Und während die ganze Branche krampfhaft auf reine Retained-Modelle umstellt, steuert Cobalt bewusst zurück zu Contingency-Mandaten – um die Team-Effizienz zu maximieren und das Reiten „toter Pferde" bei unbesetzbaren Alibi-Retainern zu vermeiden.

Ein Rekordmonat entsteht nicht durch lautere Werbung. Er entsteht durch Substanz, die sich summiert – Folge für Folge, Artikel für Artikel. Danke fürs zuhören und mitlesen.

Dein Staffingpreneur
Thomas André Sola

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